Sunday, May 23, 2010

15.05.2010 Fox Glacier

Ein gemütlicher Spaziergang am “Fox Glacier“ ganz nach Touristenmanier …


13.05. – 14.05.2010 Copland Track

Es hat die ganze Nacht und am nächsten Tag bis am Nachmittag geregnet und wir sind in unserem Campingbus gehockt. Als das Wetter etwas besser wurde haben wir unsere Sachen gepackt und sind losgestartet. Leider war es schon etwas spät (3:30) und der “track“ ist für 7 Stunden bis zur Hütte und bei Regenfall als gefährlich angeschrieben, gute Vorraussetzungen! Wir haben 5,5 Stunden benötigt, wovon wir 3 Stunden bei leichtem Regen in der Dunkelheit gewandert sind. Wir müssten unzählige Bäche und auch ein paar Flüsse überqueren, der Untergrund war extrem matschig und die Felsen rutschig. Die Hauptflüsse haben wir per Hängebrücken (schmale Brücken für eine Person) überquert und haben dabei das Licht ausgeschaltet. Gutes, aber auch ein bisschen beängstigendes, Gefühl :-) man sieht nicht, alles wackelt und man hört das stark strömende Wasser! Mitten im Wald war ein riesiger überhängender Felsen mit jeder Menge Glühwürmchen, also Licht aus und “Sternenhimmel“ an, genial! Sylvain hat keine Taschenlampe mitgehabt, Jon war per Handylicht unterwegs, das nach ca. 2 Stunden leer war, meine Taschenlampe hat den Geist aufgegeben, also waren wir dann zu dritt mit meinem kleinen Handylicht unterwegs! Wir sind um 9 Uhr ziemlich durchnässt angekommen und der Hüttenwart (ein Weltreisender aus Brisbane in England) war “etwas“ überrascht, dass jemand bei Nacht und Regenwetter ankommt :-) (am Parkplatz ist ein Schild, dass die Hütte sehr oft überfüllt ist, aber wir waren die einzigen, wie kommt das nur?) Die Belohnung für die Strapazen war ein Bad in den “hot pools“! (Thermalquellen), die gleich in der Nähe der Hütte sind und als Abendessen die klassischen “instant noodles (chicken flavour)“.















































Der Rückweg bei Tageslicht war dann etwas unproblematischer (haben 4:15 gebraucht), jedoch hat es die ganze Zeit geregnet. In den letzen zehn Minuten haben wir alles gegeben und sind “im Laufschritt“ bis zur kompletten Erschöpfung zum Hauptfluss gekoffert, um dort im saukalten Fluss ein Bad zu nehmen und unser Schuhe zu waschen.

11.05. – 12.05.2010 Paradise, Arrowtown

Wir haben kleine recht gemütliche Wanderungen in der Nähe von Paradise und Arrowtown gemacht, wo auch eine Szene für “Herr der Ringe“ gedreht wurde (beim “Arrow River“).


Sunday, May 16, 2010

08.05. – 10.05.2010 Milford Sound

Wir haben eine geniale Bootsrundfahrt im “Milford Sound“-Fjord gemacht, das sich im “Fjordland“ Neuseelands befindet. Bei wunderbarem Wetter sind wir entlang der beeindruckenden Berglandschaft, vorbei an paradiesischen Wasserfällen bis zur Meeresmündung gefahren. Da wir mit einem kleinen Boot unterwegs waren (mit “Mitre Peak Cruises“, kann ich empfehlen) sind wir direkt unter die Wasserfälle gefahren und haben eine kleine Dusche genommen (war auch notwendig, weil wir die letzten zwei Tage nicht geduscht hatten)! Die Farben des Wasserfalls durch die Lichtbrechung waren absolut genial! Mitten im Fjord leben einige Delphine und heißen die Boote willkommen, indem sie um den Bug des Bootes schwimmen und sind damit zum Greifen nahe!















Am nächsten Tag haben wir eine zweitätige Wanderung (“Routeburn Track“) im “Fjordland“ gestartet, auf den Gipfel (“Conical Hill“) und zurück! Einige Passagen durch Buchenwälder (“Beech Forest“) waren echt urig, “Herr der Ringe“ lässt grüßen! Die Aussicht am Gipfel bei Sonnenschein war die Belohnung für die 8-stündige Nonstopwanderung.

06.05. – 07.05.2010 Shag Point (in der Nähe von Palmerston), Curio Bay

Wir haben unsere Reise an die Westküste zum “Shag point“ fortgesetzt, bekannt für die dort lebenden Robben und Pinguine. Wir haben jede Menge auf den Felsen faulenzende Robben (“fur seals“) angetroffen und auch zwei Pinguine (“yellow-eyed penguins“) von der Ferne gesichtet!















Am nächsten Tag sind wir zum “Curio Bay“ weitergezogen und haben am spätern Nachmittag direkt am Meeresufer auf Pinguine (auch “yellow-eyed penguins) gewartet und waren erfolgreich! Die netten Kollegen sind, nach dem sie ihr Tagesgeschäft, die Fischerei, erledigt haben, direkt neben uns vorbei “gewatschelt“ und waren nicht besonders scheu. Super Erfahrung und echt spaßige Tierchen.


05.05.2010 Mount Cook

Wir haben unseren Trip gleich mit einem Highlight begonnen, “Mount Cook“, höchster Berg Neuseelands. Wir sind zwar nicht auf den Gipfel des 3754 m hohen “Mount Cook“ gewandert, wäre wohl ohne Ausrüstung und Erfahrung etwas zu viel, aber wir haben eine ziemlich anstrengende Wanderung auf einen benachbarten 1800m hohen Berg gemacht (zur “Mueller Hut“ und dann auf den Gipfel) und dabei rund 1300 Höhenmeter zurückgelegt. Die Sicht auf den “Mount Cook“, die Berg rundherum und die Gletscher war 1a.

02.05.2010 Willkommen in Neuseeland!

Wir haben einen perfekten Anflug auf den kleinen Flughafen von Queenstown gehabt. Top Wetter, perfekte Sicht und in einer recht geringen Höhe über die Berge der südlichen Insel Neuseeland, willkommen in Neusseeland!

















Wir haben dann etwas Zeit benötigt, um unser neues mobiles Zuhause zu organisieren, weil in Queenstown keine Campingbusse verfügbar waren und wir nach Christchurch fahren mussten, aber schließendlich haben wir das Richtige gefunden zu einem Toppreis von 30 Neuseeland-$/Tag (1 Euro ist ungefähr 1,8 NS$).