Friday, April 16, 2010

15.04.2010 Atherton Tablelands

Wir sind in den Süden Richtung “Whitsundays Islands“ aufgebrochen und haben ein paar kleine Zwischenstopps gemacht, um nach “tree kangoroos“ und “platypus“ zu suchen, waren aber leider erfolglos. Als “Entschädigung“ hat’s einen riesigen “curtain fig tree“ und zwei nette “green ring tail opossums“ gegeben!

13.04. – 14.04.2010 Daintree National Park, Cape Tribulation

Unser Van ist wieder fit und wir sind Richtung Norden gefahren, um unseren ersten Stop im “Cape Tribulation“ zu machen. Entlang der Küstenstraße gibt es unzählige paradiesische Strände ohne Touristenauflauf, genial! Da wir bereits die Miete des Vans gezahlt haben, waren wir uns einig nicht noch zusätzlich Geld für Campingplätze “rauszuschmeißen“ und auf Parkplätzen oder sonst wo zu übernachten, d.h. kein Kühlschrank, Stromverbrauch minimieren, Toilette optional (von Vorteil, falls vorhanden), Wassertank des Vans per Kübel befüllen, perfekt! (Herdplatte ist mit Gas betrieben, Glück gehabt!)



































































Am ersten Tag haben wir einen kurzen Spaziergang entlang des “Emmagen Creek“ gemacht, um in einem “swimming hole“ ein Bad zu nehmen (aufgrund der Krokodilwarnschilder etwas mit Vorsicht). Mitten am Pfad hat eine riesige Spinne (für österreichische Verhältnisse auf jeden Fall riesig) ihr Netz aufgespannt und Jon wäre fast hineingelaufen, die Spinne war echt “scary“. Später hat uns ein Ranger gesagt, dass es eine “golden orb weaver“ war, die nicht giftig ist, aber es recht schmerzhaft ist, wenn man gebissen wird.

Danach sind wir zum “Emmagen Beach“ gegangen und der Strand war einfach !WAHNSINN!, perfekter Sandstrand, Palmen, glasklares Wasser, gleich daneben die “Emmagen Creek“ Mündung und kein Mensch dort. Wir haben die Gelegenheit für eine Fitnesseinheit genutzt, ein paar Strandrunden, Liegestütz, Situps, Klimmzüge, keep fit!













Am zweiten Tag haben wir eine Trekkingtour durch den Regelwald auf den Gipfel des Mt. Sorrow gemacht (900 Höhenmeter). Das Wetter war “schlecht“, nebelig und ein bisschen regnerisch, aber zum Wandern war es passend. Die Wanderung war für 6-7 Stunden angeschrieben (für den Otto-Normal-Touristen), wir haben es in 3,5 Stunden gemacht, inkl. Pause am Gipfel und “Downhill Race“ (danach waren wir aber recht fertig, siehe Foto)!


 

Thursday, April 15, 2010

07.04. – 12.04.2010 Cairns, Great Barrier Reef

Wir sind gut in Cairns (Australien) angekommen und haben einen Tag benötigt, um uns ein bisschen zu “orientieren“. Wir haben nach guten Tauchspots im Great Barrier Reef und nach einem mobilen Zuhause Ausschau gehalten.

Wir haben zwei Tagestrips im Great Barrier Reef mit je 3 Tauchgängen gemacht. Am ersten Tag sind wir zum Milln Reef gefahren. Die Tauchspots (Oasis, Horseshoe) waren gut, die Sicht war ab und zu etwas eingeschränkt. Wir haben gesehen: Unterwasserschnecken, Seegurken (nicht nur die langweiligen schwarzen grausigen Dinger), parrot fishes, blue spotted rays, trumpetfish (flashy green), clown fish, surgeonfish, black tail humbug, giant clamp. Am zweiten Tag sind wir etwas weiter in den Norden gefahren und das Boot ist von Port Douglas gestartet. Wir haben den Trip über Poseidon (kleines Familienunternehmen) gebucht, was absolut weiterzuempfehlen ist. Die Tauchspots (Stonehenge, Advanced Bommie, Triggerfish City) waren spitze, der Tauchmaster (war für alle Tauchgänge inkludiert ohne draufzuzahlen) war motiviert und hat gute Stimmung gemacht. Der dritte Tauchgang war hammermäßig! “drop off“ direkt in eine Strömung und “drift“ entlang der “reef wall“. Die Sicht war 1a und wir haben einen im Sand schlafenden “white tip reef shark“ aufgeweckt :-)! An diesem Tag haben wir gesehen: giant hump head parrot fish, white tip reef shark, baracudas!


 




























































































































 










 










































Zu Beginn haben wir uns über unser neues Zuhause sehr gefreut und sind schwer motiviert losgestartet. Nach nur ca. 5 km außerhalb Cairns war leider schon Schluss mit lustig, weil der Motor überhitzt hat (Kühlwasserschlauch defekt). Wir haben den Bus per Abschleppwagen zur Autovermietung zurück bringen lassen und haben übers Wochenende warten müssen, weil die Autovermietung geschlossen war. Um die Zeit sinnvoll zu nutzen haben wir uns dazu entschlossen ein bisschen im Bus bzw. am Parkplatz vorzuglühen und dann in einer “backpackers bar“ weiterzufeiern. Wir haben Kalimotxo getrunken und Kinito gespielt (spanisches Trinkspiel mit zwei Würfel und einem Becher, wobei man auch Regeln definieren kann, wie z.B.: man muss am Dach eines Fahrzeugen trinken, wenn man verliert). Kalimotxo ist ein spanisches (Nordspanien) Gesöff, 50-50 Rotwein und Cola, der Wein muss richtig billig sein, sonst schmeckt’s nicht (unser Wein war nicht billig genug)!